Glocknerkönige 2014 ? Schinnerer Hermann und Hirtl Manfred Drucken E-Mail
Geschrieben von Schinnerer Hermann   
Donnerstag, 12. Juni 2014
Großglockner Straßenlauf 2014Im Rahmen des 19. Glocknerkönigs fand heuer erstmals ein Straßenlauf auf den Großglockner statt. Von der Mautstelle Ferleiten bis zum Fuschertörl waren auf 13,20 km und 14 Kehren  genau 1278 Höhenmeter zu bewältigen.

Mit vielen Trainingskilometer haben wir uns in den Randegger Bergen auf diese Herausforderung vorbereitet.
 
 
Am 31. Mai war es dann soweit. Voll motiviert, und Dank der fachmännischen Behandlungen/Therapien/Massagen/Verpflasterungen/Tapes/uvm. von Elfriede Schachinger, konnten wir schmerzfrei nach Bruck a.d. Glocknerstraße anreisen. Nach dem Abholen des Starterpaketes und dem Besuch der Nudelparty mussten wir nur noch die Dopingkontrollen passieren. Im Hotel „Woferlgut“ haben wir dann noch die letzten „Infusionen“ in Form eines leicht schäumenden gold-gelben Gerstensaftes sowie eines zart duftenden Rieslingssaftes zu uns genommen und sind dann zufrieden zu Bett gegangen. Als wir Morgen des 1. Juni um 05.00 Uhr geweckt wurden, dann der erste Schock – starker Regen, ab 1600 m Seehöhe Schneefall. Als wir uns um 05.45 Uhr auf den Weg zum Shuttlebus machten, hat sich der Himmel gelichtet und es wurde trocken. Somit konnten die Räumfahrzeuge die Glocknerstraße vom Schnee befreien und der Lauf sowie das Radrennen konnten pünktlich um 07.00 Uhr über die gesamte Strecke gestartet werden.

Vom ersten Meter weg ging es steil bergauf und voll zur Sache. Unser Ziel war es eine KM-Schnitt unter 7 Min. 15 Sek.  /Gesamtzeit ca. 1 Std. 36 Min.).zu laufen. Sollte wirklich alles passen, wäre ein Schnitt von ca. 7 Min./KM (Gesamtzeit 1 Std. 32 Min.) eine Wunschvorstellung gewesen.

Wie erwartet haben wir uns zu Beginn vom Tempo der Spitzenläufer anstecken lassen und sind die ersten 5 KM in einem KM-Schnitt von 6 Min. 30 Sek. gelaufen. Es wurde immer Kälter (+1 Grad, Meterhohe Schneewände), die Luft wurde immer Dünner, die Beine schwerer, die Kraft immer weniger und so kam es wie es kommen musste – bei km 9 auf 2000 hm, mein Einbruch. Manfred hatte eine tolle Tagesverfassung und mehr Kraft in den Beinen, sodass wir ab diesem Zeitpunkt jeder sein eigenes Tempo weiterliefen. Für mich waren es ab nun vier qualvolle Kilometer zum Ziel. Die jubelnde Menge die und die Anfeuerungsrufe entlang der Strecke machten die letzten Meter etwas erträglicher. Um exakt 08.31 Uhr war es soweit – Ziel Fuschertörl auf 2.445m nach 1 Std. 30 Min. 43 Sek. erreicht.

Als ganz besondere Leistung muss die Zeit von Manfred Hirtl eingestuft werden. 1 Std. 27 Min. und 31 Sek. Dies war der 25. Gesamtrang bei fast 200 Teilnehmern (125 erreichten das Ziel).

Leider war der Großglockner Wolken verhangen und wir konnten ihn somit nicht in voller Pracht sehen. Also werden wir wahrscheinlich im nächsten Jahr nochmals einen Versuch unternehmen müssen.

Bericht Krone
 

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